Sascha Lobo in Wien
Der Autor von "Wir nennen es Arbeit" zu Gast bei der Wirtschaftskammer
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Sein Buch "Wir nennen es Arbeit" ist mittlerweile ein Bestseller. Das sich gründlich wandelnde Bild der Arbeit, besonders im Bereich der Medien- und Kreativbranche, von Lobo als "Leben jenseits der Festanstellung" beschrieben, war Thema der Keynote, zu der die Fachgruppe UBIT der Wrtschaftkammer Wien den Berliner Autor Sascha Lobo eingeladen hat.
Nachdem ich ja als stolzer Inhaber eines Gewerbescheins zwangsweise auch zu dieser Fachgruppe gehöre und auch als unmittelbar Betroffener das Buch bereits gelesen habe und dabei meine Arbeitssituation zu 120% genau beschrieben gefunden habe, bin ich also hingegangen: Die zahlenmäßige Mehrheit der Fachgruppenmitglieder war nicht anwesend, denn meine Damen und Herren Kollegen haben wahrscheinlich, wie ich sonst auch, natürlich wieder bis Mitternacht gearbeitet, um ihre Projekte weiterzubringen. Die sonst Versammelten waren jene Unternehmensberater und Inhaber oder Angestellte von IT-Firmen, die der Fachgruppe eigentlich den Namen gegeben haben. Diese Zielgruppe zu beflegeln, dafür würde er normalerweise bezahlt, meinte Lobo dann launig und machte in seiner Keynote, die dem Buch an Witz in nichts nachstand, dann klar, wohin die Reise des Arbeitslebens mutmaßlich für viele gehen wird.
Ein Initiative, die in den gleichen Bereich gehört und versucht, den Netzwerkgedanken, der für diese stetig wachsende Gruppe an selbständig Arbeitenden so wichtig ist, lokal zu fördern, wurde ebenfalls an diesem Abend präsentiert: 1stlife.
Der knallrote Irokesenkamm von Herrn Lobo war eine Art Symbol, dass diese Fachgruppe so etwas wie eine rot-grüne Insel im schwarzen Kammer-Meer ist. Initiativen wie 1stlife und auch deutliche Worte zum neuen Sicherheitspolizeigesetz und dessen Auswirkungen auf viele Mitglieder der Branche/Fachgruppe unterstreichen das.














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